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Mutters

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ersten Band

26. März 1955

(Brief von Satprem an Mutter)

Pondicherry, 26. März 1955

Mutter, von neuem bitte ich um den Eingriff von Mahakali 1: nach einer Periode, in der alles besser zu gehen schien, verbringe ich nun wieder unmögliche Vormittage, wo ich schlecht lebe, sehr schlecht, weit weg von Dir, und unfähig, Dich zu rufen, und noch weniger, Deine Gegenwart oder Hilfe zu fühlen.

Ich weiß nicht, welcher Schlamm in mir aufsteigt, aber alles verdunkelt sich, und es gelingt mir nicht, mich von diesen vitalen Wellen zu trennen.

Mutter, ohne die Gnade von Mahakali werde ich es niemals schaffen, aus diesem mechanischen Kreis herauszukommen, diese alten Gebilde zu durchbrechen, die immer unverändert wiederkehren. Mutter, ich bitte Dich, hilf mir, diesen Panzer zu DURCHBRECHEN, in dem ich ersticke, befreie mich von mir selbst, befreie mich trotz meines Widerstrebens. Ganz allein vermag ich nichts, manchmal kann ich Dich nicht einmal rufen! Möge Deine Kraft kommen und all meine Unreinheiten verbrennen, meine Widerstände brechen.

Bernard 2

 

1 Mahakali: die ewige Mutter unter ihrem kriegerischen Aspekt. Sie schlägt den Dämonen den Kopf ab.

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2 Das war mein alter, sinnloser Name (außer seiner germanischen Wurzel "rauher Bär"), bis Mutter mich am 3. März 1957 Sat-prem nannte (der, der wahrhaft liebt).

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